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Vereinsgeschichte

 

Gründung des Gesangvereins

 

Der 1912 gegründete Turnverein stellte 1920 eine „Sängerriege" auf, um das Beziksturnfest mit Fahnenweihe feierlicher gestalten zu können. Diese Sängerriege machte sich aber bereits um die Jahreswende 1920/21 selbständig und nannte sich „Gesangverein Meckenbeuren" und bald darauf „Sängerkranz Meckenbeuren" mit Schneidermeister Pöll als Vorstand und Bahnhofsvorsteher Wede als Dirigent.

 

1923 wird ein zweiter Gesangverein gegründet, er nennt sich „Freier Männerchor Meckenbeuren", ein sog. Arbeiter-Gesangverein.

 

Der „Sängerkranz" feiert 1923 Fahnenweihe.

 

1933 wird der „Freie Männerchor" von den Nationalsozialisten verboten, der „Sängerkranz" wird „gleichgeschaltet" und verliert damit seine demokratischen Strukturen.

 

Durch die häufige Versetzung der Volksschullehrer kommt es zu mehreren Dirigentenwechseln bis zum 2. Weltkrieg. Vorstand ist seit 1933 Vinzenz Heiligensetzer.

 

 

Maiwanderung mit Angehörigen nach Langenargen (1933).

 

 

Mit dem Beginn des Krieges 1939 kommt die Vereinstätigkeit allmählich zum Erliegen.

 

 

Neubeginn nach Kriegsende

 

1946 bekommt der „Männerchor Meckenbeuren" von der franz. Besatzungsmacht die Genehmigung zur Neugründung des Vereins. Vorstand ist Hans Maier, Chorleiter Emil Nothelfer. Der Chor zählt 18 Sänger. 1947 kann auch der „Sängerkranz" seine Vereinstätigkeit wieder aufnehmen. 1948 schließen sich beide Vereine unter dem Namen „Männergesangverein Harmonia Meckenbeuren" zusammen. Vorsitzender bleibt Hans Maier, Stellvertreter ist Vinzenz Heiligensetzer. Der neue Chor zählt über 100 Sänger.

 

Es kommt in der Folgezeit zu vielbeachteten Konzerten und Operettenaufführungen in der für die Besatzungsmacht errichteten „Festhalle" aus Holz.

 

1952 übernimmt Rektor Josef Rupp die Chorleitung. Vorstände werden in der Folgezeit Eugen Freitag, Hans Vogel, Rolf Merk und Roman Halder, Chorleiter ab 1962 Albert Fricker, Alfred Krämer und Guntram Bohler.

 

Konzerte werden im Kindergarten, im Gemeindesaal des Feuerwehrhauses und ab 1984 im Sitzungssaal des neuen Rathauses veranstaltet.

 

1992 übernimmt Hugo Baumann den Vereinsvorsitz, gefolgt von Inge Schäfer, die von 1996 bis 2002 dieses Amt ausübt.

 

Das 75-jährige Vereinsjubiläum wird 1996 mit Chorkonzert und Sängertreffen gefeiert.

 

Seit 1997 besitzt der Chor einheitliche Chorkleidung mit königsblauer Jacke und schwarzer Hose.

 

Im gleichen Jahr macht der Chor eine Konzertreise nach Wien zum Schubert-Chorfest mit zwei Konzertauftritten. Die Chorleitung hat letztmals Guntram Bohler.

 

 

Harmonia-Auftritt beim Schubert-Chorfest in Wien.

 

Eberhard Graf wird neuer Chorleiter. Er leitet den Chor neun Jahre lang bis Juni 2006.

 

Im Jahr 2002 wird Axel Brandt Vereinsvorsitzender. Er tritt 2005 zurück. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden übernimmt sein Stellvertreter Dieter Adler dieses Amt.

 

Anton Zahn wird im Mai 2006 zum Vereinsvorsitzenden gewählt.

 

 

Konzert im Rathaus mit Chorleiter Eberhard Graf.

 

 

Seit Februar 2007 ist Andreas Kiraly Chorleiter der Harmonia. Mit ihm findet letzmals 2008 ein Konzert im Rathaussaal statt. Seit 2010 steht uns der umgebaute Güterschuppen „Kultur am Gleis 1" als Konzertraum zur Verfügung.

 

Vereinsjubiläum 90 Jahre

 

Im Jahre 2011 feierte unser Männerchor sein 90-jähriges Vereinsjubiläum mit einem geistlichen Konzert in der Pfarrkirche St. Maria in Meckenbeuren und einem Jubiläumskonzert mit befreundeten Chören in der Humpishalle in Brochenzell.

 

Geistliches Konzert zum 90-jährigen Vereinsjubiläum mit dem Männerchor aus Wasserburg.

 

 

Im Jahr 2013 zählt unser Chor 30 Sänger. Von Januar 2014 bis Ende Juli 2014 ist Steffen Höschele Chorleiter, der berufsbedingt nach Norddeutschland übersiedelte. 

Von September 2014 bis Mai 2015 übernahm Eva Beißwenger neben dem Frauenchor auch die Leitung des Männerchores.

 

Seit Juni 2015 ist Jürgen Jakob Chorleiter des Männerchores.